Die (subjektive!) Attraktivität von Sportarten, Teil 1: Fußball

Die Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien hat begonnen. Die bisherigen Spiele haben mich durchaus überzeugt und ich freue mich wie es weitergeht. Der passive Genuss von Sport ist ja etwas, was mir seit vielen Jahren Spaß bereitet. Jedoch finde ich natürlich nicht alle Sportarten gleich interessant. Tennis oder Formel 1 zum Beispiel konnten mich nie begeistern, während ich eine Vorliebe für Radsport, Skispringen oder Leichtathletik habe. Gründe dafür gibt es einige. Welche das sind, und wie sie sich zueinander verhalten, möchte ich mal in einer kleinen Serie erklären. Mit Fußball gehts los!Einen zentraler Punkt, ob mich eine Sportart interessiert, kann man glaube ich als die Anzahl der interagierenden Elemente zusammenfassen. Je mehr von denen es gibt, desto besser. Während beispielsweise beim Tennis zwei Stunden lang genau zwei Spieler interagieren und am Ende hat der eine oder der andere gewonnen, sind beim Straßenraddsport knapp 200 Fahrer gleichzeitig am Werk.  Fußball liegt da irgendwo dazwischen, mit 22 Spielern. Auch wenn man argumentieren könnte, dass man in dem Fall die Mannschaft als interagierendes Element sehen könnte, macht es für mich subjektiv doch einen Unterschied. Das Gute am Fußball ist natürlich auch seine Präsenz in den Medien. Man kommt leicht an Infos und hat auch viele Leute, mit denen man sich über Fußball unterhalten kann. Ich bin mir nicht sicher, ob Fußball mich interessieren würde, wenn es eine Randsportart mit der Popularität von Hockey oder Wasserball wäre. So gehen einem aber die Spielernamen, die Vereine und die Turniere richtig in Fleisch und Blut über, sodass man sich auf einem Level damit beschäftigt, wie man es bei anderen Sportarten einfach aus Mangel an Information nicht tut.

Was ich am Fußball noch schätze, ist die geringe Anzahl an Toren pro Spiel. Handball oder Basketball sind da zum Beispiel weit drüber. Da ist es so, dass man sich an die einzelnen Tore gar nicht mehr erinnert und bestenfalls das Ergebnis in Erinnerung behält. Im Fußball ist ein Tor mehr etwas Beosnderes und es man weiß normalerweise auch nach dem Spiel noch die Torfolge und die Torschützen. Ein weiterer Punkt ist die zeitmäßige Planungssicherheit. Das Spiel dauert 90 plus ein paar Minuten und dann ist gut. (außer bei K.o.-Spielen natürlich). Man weiß, wie lange es dauern wird und wann ein Ende in Sicht ist. In vielen anderen Ballsportarten gibt es willkürlch bestimmte Auszeiten und die Zeit wird öfters mal angehalten. Auch  wenn das aus Fairness-Gründen durchaus sinnvoll ist, zerschießt es für mich persönlich oft das Spiel und strapaziert die Geduld. Ein Spiel, bei dem auf der Uhr noch sechs Minuten drauf sind zieht sich dann schon mal über 20 Minuten oder so hin.

Das waren mal meine Gedanken zu König Fußball, nächstes Mal gehts weiter mit Tennis und anderen Schlägersportarten.

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