Zr’ton, was ist das eigentlich? – Eine Einführung in meine kleine Welt…

Nachdem, ich in meinem es Vorstellungspost ja schon kurz angeschnitten hatte, will ich heute mal genauer auf mein Weltenbastelhobby eingehen. Und zwar erzähle ich euch einmal, wie man sich meine Welt Zr’ton vorzustellen hat. Ich mache das mal in einer Art Selbstinterview. Los gehts!

Was ist Zr’ton denn überhaupt?

Zr’ton ist eine von mir selbst erdachte fiktionale Welt, ein Planet um eine kleine Sonne, ein Universum von hier entfernt. Darauf leben verschiedene Tiere und Pflanzen und eben auch eine „intelligente“ Spezies (ich bin mir der Promlematik dieses Begriffs durchaus bewusst, aber belassen wirs der Einfachheit halber mal dabei). Es gibt verschiedene Völker, Sprachen und Kulturen, die ich nach und nach bebastele.

Und… wieso machst du das?

In erster Linie – weil es mir Spaß macht. Zum anderen auch, weil ich es einfach spannend finde, neue Möglichkeiten zu entdecken und DInge aus neuem Blickwinkel zu betrachten. Außerdem schreibe ich auch an einem Roman, der in meiner Welt spielt (wobei ich mir nicht sicher bin, ob da jemals was draus wird).

Okay, und wie lange geht das schon?

Die erste Idee für Zr’ton ist mittlerweile etwa zweidreiviertel Jahre alt. Als ich irgendwann 2011 das bereits erwähnte Weltenbastler-Forum entdeckte, kam in mir der Wunsch auf, auch so etwas in richtig groß zu haben (kleinere Sachen hatte ich über meine ganze Kindheit immer wieder gebastelt) Ich hab mich dann relativ systematisch dran gemacht, hab mehr als ein Jahr gebraucht, bis ich wusste, wie meine intelligente Spezies aussieht und fast zwei Jahre, bis ich wusste wie sie sich fortpflanzt. Inzwischen sind die ganz großen Sachen aber fest und ich mache mich mit mehr oder weniger hohem Tempo an die Details.

Das hört sich an, als wäre bei Aussehen und Fortpflanzung keineswegs das Handelsübliche auf deiner Welt zu finden. Erzähl mal!

Also, erstmal haben alle mit bekannten Tiere auf Zr’ton ein metallisches Exoskelett, das gut Strom leitet. Zr’ton ist nämlich ein sehr gewittriger Planet, und die Tiewelt hat sich entsprechend angepasst. Blitze sind für viele (nicht alle) Tiere auch eine Energiequelle, manche nutzen die aufgenommene Ladung zur Tonerzeugung. Einen wirklichen Kopf haben die wenigsten Tiere, das Hauptgehirn befindet sich meist in der Mitte des Körpers. Von dort erstrecken sich mehrere (meist zwei oder drei) Gliedmaßen, mal symetrisch, mal nicht, an denen sich Sinnesorgane und Fortbewegungsorgane befinden. Die Trch’zon, meine intelligente Spezies hat zwei. Eine mit kräfigen Greifern zum Laufen, und eine mit einem verschließbaren Mund und einem um die ganze Gliedmaße laufenden Augenwulst mit beweglichen Pupillen (einen solchen hat die andere Gliedmaße zwar auch, aber ziemlich verkümmert). Die Fortpflanzung läuft über Teilung ab, es wird aber trotzdem ein Artgenosse zur Befruchtung benötigt. Allerdings habe ich nicht das klassische Mann-Frau Geschlechtersystem, sondern eines mit 128 verschiedenen Geschlechtern, die fast alle untereinander kompatibel sind. (erklärt sich durch eine höhere Anzahl an Geschlechtschromosomen aber das ist mal ein eigener Beitrag…)

Aha… Und was machen die den ganzen Tag so?

Schwer zu sagen. Es gibt natürlich verschiedene Kulturen mit verschiedenen Berufen, aber man könnte sagen, die Welt befindet sich noch in einer sehr frühen Phase der Zivilisation. Es gibt noch keine Weltreiche oder Megastädte. Landwirtschaft ist nur in einem recht kleinen Teil der Welt verbreitet. In einigen Gegenden spielen sich allerdings schon jetzt interessante Dinge ab. In einer Kultur wird beispielsweise bereits rudimentär mit elektrischem Strom gearbeitet (was Zr’ton zur wohl einzigen bekannten Welt macht, auf der die Glühbirne noch vor dem Rad erfunden wurde). Ich versuche, die Geschichte der Welt mit der Zeit nach vorne zu entwickeln und bin gespannt, was da noch alles so passieren wird.

Zr’ton lässt sich, wie mir scheint, ziemlich schwer in ein Genre einordnen. Gibt es so was wie Magie?

Nein. Ich finde, mit unseren Naturgesetzen lässt sich genug Verrücktes anstellen, da brauche ich Magie nicht. Es ist auch so, dass Trch’zon, auch wenn sie äußerlich doch sehr von uns abweichen, dem Menschen in mancher Hinischt ähnlicher sind als viele bekannte Fantasyvölker. Da hat man es oft, dass ein Volk (*hust* Elfen *hust*) moralisch dem Menschen weit überlegen sind, andere weit unterlegen. Das mag ich nicht besonders, und in dem Sinne verhalten sich Trch’zon oft ziemlich „menschlich“.

Interessant…hast du auch Material zu deiner Welt? Karten, Texte, Zeichnungen? Oder ist das alles nur in deinem Kopf?

Tatsächlich ist vieles nur in meinem Kopf präsent. Ich bin auch ein ganz schlechter Zeichner. Texte und Karten habe ich allerdings ein paar. Die Weltkarte hier ist wohl das Zeigfähigste:karte-zrton-2d.pngSo gut wie alles Gebastelte spielt sich auf dem Kontinent in der Mitte ab, vor allem an der Ostküste.

Und an was arbeitest du aktuell?

Ich bin gerade dabei, eine Serie von Karten zu erstellen, auf denen man sehen kann, wie sich die Trch’zon von einem kleinen Gebiet über den Kontinent und später über die ganze Welt ausbreiten. Momentan sind es 18 Stück. Hört sich langweilig an, hilft mir aber glaube ich, die Geschichte der Welt in Gang zu bringen und Beziehungen zwischen Völkern und Volksgruppen verstehen zu können.

Na dann! Gibt es noch irgendwas, was du über deine Welt loswerden willst?

Wenn du so fragst: Es gibt kein Holz auf meiner Welt. Das kam in den bisheigen Antworten noch nicht vor, aber ich finde, das sollte man nicht unerwähnt lassen.

Vielen Dank dann!

Bitte!

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